Starting over?

October 22, 2015 10:30 am von 20 Kommentare
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Music:Yubin feat. The Quiett
On my mind: Jetzt aber… fast 2 Wochen habe ich gehadert, ob ich das veröffentlichen soll…

Disclaimer: Das wird jetzt ein ziemlich persönlicher Post, vermutlich sogar der persönlichste, den ich jemals geschrieben habe. Wer also nur Scheiße zu sagen hat, soll es am besten gleich lassen.

Noch ein Jahr.

So lange läuft mein Arbeitsvertrag in der Firma, in der ich bin, noch.
Im September 2014 habe ich als Elternzeitvertretung für 2 Jahre angefangen. Die Hälfte dessen ist nun vorüber.
Und ich habe meinen Kopf so voller Pläne, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll.

Als ich im Jahr 2014 meine Bewerbungen schrieb, stand darin “mein Metier liegt in der Büroarbeit, in diesem Bereich will ich noch lange tätig sein.”
Damals erschien mir das passend – Bürokauffrau gelernt, Webdesign nichts geworden, sonst keine beruflichen Pläne. Was also sonst?
Inzwischen ist mir längst klar geworden, dass es eben “nicht meins” ist, im Büro zu sitzen und Arbeiten zu erledigen, auf die ich keine Lust habe.
Stattdessen ist da draußen die Welt. Und die will ich.
(Generation Y galore, ja. Diesen Blogpost zu dem Thema finde ich ziemlich gut.)

Lange hatte ich keine rechte Vorstellung, was ich denn statt einem Bürojob machen soll.
Nun (nach viel, viiiel Recherche) kristallisiert sich immer mehr ein konkreter Plan heraus.
 

– Ich will unabhängig sein; arbeiten können, wo ich will, solange es mir ein Laptop und funktionierendes WIFI erlauben

– Ich will nicht tagein tagaus dasselbe machen, sondern in verschiedenen, kreativen Bereichen tätig sein (schreiben, designen, verwirklichen)

– Meine Zeit will ich mir selbst einteilen können – und wenn ich nachts um 1 noch am PC arbeite, dafür aber vormittags um 10 zum Sport gehen kann – why not?

– Ich will – passend zu Punkt a – reisen, reisen, reisen! Dementsprechend muss es möglich sein, auch passives Einkommen zu generieren, sodass auch Geld reinkommt, wenn ich grade durch Kyoto streife oder in Finnland im Camper rumfahre

– Und ja, ich will auch Anerkennung. Das etwas bleibt und die Leute sagen, “schau, das hat die Tante von Treasure-Chest gemacht, genial oder?” Anerkennung für etwas, was ich mit Freude geschaffen habe und kein halbherziges Danke, weil ich so freundlich am Telefon weitergeholfen habe.

 

Lernen? Weiterbilden?

Meine Wünsche klingen theoretisch super, aber wie die sich in der Praxis umsetzen lassen…?

Manchmal frage ich mich generell, ob bei mir einfach etwas falsch läuft.
Meine Geschwister haben eine ganz andere Arbeitsmoral als ich. Die Schwester macht seit über 10 Jahren dasselbe, teilweise auch noch Nebenjobs und aktuell eine Weiterbildung.
Der Bruder geht neben der Arbeit noch in die Abendschule und macht seinen Betriebswirt. Beide haben genaue – wenn auch unterschiedliche – Pläne für ihre Zukunft.

Und ich – ich habe weder Bock auf “lebenslang” denselben Beruf, noch einen Nebenjob, noch auf irgendwelche beruflichen Weiterbildungen. (Vermutlich ist das dieser kreativer-Sonderling-Status. Keine Ahnung xD)
 

Quote

 
Zumindest in Sachen “Bildung” kann ich inzwischen differenzieren:
“berufliche Weiterbildungen” im Sinne von Betriebswirt oder Business Englisch, o.ä. interessieren mich nicht.

Stattdessen bilde ich mich darin weiter, was mich interessiert; was mir Bock macht: WordPress und Programmierung (… ich bin immer noch SO STOLZ! :D), Fremdsprachen (aktuell spanisch), Content-Optimierung, Social Media Management an der Web-Front; Adobe Illustrator, Handlettering, zeichnen an der Kreativ-Front.

Drum herum denken: genau das ist nämlich ein wichtiger Punkt!

Man muss lernen, drum herum zu denken. Nur weil man einen Beruf gelernt hat/ein bestimmtes Studium abgeschlossen hat, bedeutet es nicht, das sein Leben lang machen zu müssen.
Nur weil es “beruflich weiterbilden” heißt, muss es nicht BWL sein, sondern kann auch ein Fotografie-Kurs sein.
(Vielleicht erzähle ich euch allen nichts Neues, aber mir hat das keiner gesagt xD)

Nur weil Webdesign normalerweise als ein Ganzes gesehen wird, muss das nicht heißen, dass ich mir nicht meine Lieblingsbereiche herauspicken kann. Coding war nie meine Stärke. Ich dachte, “wenn es daran hakt, dann kann ich es gleich sein lassen…” und verwarf ich den Gedanken Webdesignerin im Nebenerwerb.
Doch warum kann ich mich nicht auf Grafiken alleine spezialisieren? Seitdem mir das klar geworden ist, ist es ganz leicht, sich meine berufliche Zukunft vorzustellen.

Wie es jetzt konkret weitergehen soll?

Mit 3 verschiedenen Zweigen:

1. Ein Design-Business, das sich hauptsächlich an Blogs, Handmade-Unternehmen und andere kreative Menschen richtet und Blogdesigns, Header und andere Webgrafiken erstellt. Zudem werde ich auch meine Schreibfähigkeiten als Texterin anbieten.

2. Parallel dazu wird mein neuer Blog gelauncht, der meinen Weg zur Selbstständigkeit begleiten wird.

3. Punkt ist mein jetziger Bürojob. Das wird verdammt stressig werden, aber ich habe auf jeden Fall vor, dieses eine Jahr noch Vollzeit zu machen und meine Kreativfirma nebenberuflich aufzuziehen. Wie es in einem Jahr aussieht? Who knows. Wir werden sehen.

In den letzten Wochen habe ich massenweise Bücher und Blogs zum Thema Existenzgründung gelesen. Im November will ich außerdem ein Gründungsseminar besuchen.
Bis zum Ende des Jahres sollen beide neuen Seiten gelauncht werden.

Ob es dann wirklich so kommt, ob ich es packe und überhaupt Erfolg haben werde… wir werden sehen.
Ich weiß nicht, ob ich wirklich der Typ dafür bin, sich selbstständig zu machen, Kunden zu aquirieren, usw. Denn ich habe eine Heidenangst davor, mich zu verkaufen und anzupreisen. So sehr ich für Feedback und Lob lebe, so sehr habe ich Angst zu sagen, SCHAUT HER, ICH KANN GEILE SACHEN MACHEN, DIE IHR ALLE BRAUCHT!
Aber trotzdem: Ich WEIß, dass ich eine ganze Menge drauf habe und dass ich es einfach versuchen muss.

Die Wahl, ins Haifischbecken der Kundengewinnung und Auftragsarbeiten zu gehen klingt immer noch angenehmer, als in einem langweiligen Bürojob zu versauern.
Es heißt doch immer: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Noch 1 Jahr. Und in dieser Zeit will ich den Grundstein legen für die nächste Zeit.
 

Quote

– tbc –

Wie siehts bei euch aus?

Mag jemand erzählen, wie es bei ihr/ihm beruflich so läuft?
Ist das, was du gerade machst, dein Traumjob oder machst du es auch “weil es nichts besseres gibt”?
Was würdest du gerne machen?

Signatur

 

Normalerweise mag ich es nicht, hier so privat zu werden, aber das musste mal raus.
 
1. Bild via tumblr, 2. Bild selbstgemacht

20 Comments

  • raybanaviatorblack schreibt:

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  • Graham schreibt:

    Ich denke, dass das was wir in eine Bewerbung schreiben und das was wir wollen zwei Unterschiedliche Dinge sind.
    Ich denke, das es vor allem im Design Bereich, viele Möglichkeiten gibt Aktiv zu werden. Ich selbst bin gelernte Druckvorstufentechnikerin. Alles was mit Codierungen zu tun hatte, hab ich mir von klein auf selbst beigebracht. Ich bin dann ganze 6 Jahre davon abgetriftet und hab in einer ganz anderen Sparte gearbeitet.
    Natürlich sollte ein Job Spaß machen und deine Vorstellungen sind wohl etwas, das sich jeder wünscht. Aber Realistisch betrachtet brauchen sie eine Unmenge an Umsetzung. Wahrscheinlich noch mehr als sich überhaupt erst einmal einen Beruf zu suchen. Aber sie es ist zumindest nicht Unmöglich.
    Ich für meinen Teil codiere gerne, solange es für mich selbst ist wie auf meiner Website. In meiner Arbeit jedoch hab ich mich auf das Spezialisiert was mir Spaß macht: Logo Design und Typografie.
    Wenn du weißt, das dir das Designen mehr Spaß macht als alles andere, dann versuch es Umzusetzen. Bei mir hat es 6 Jahre gedauert, bis ich es geschafft habe es Endlich zu erreichen. Das wichtigste ist, das du bei einem Rückschlag nicht sofort aufgibst aber auch nicht bei jedem kleinen Erfolg vergisst das du weiter gehen willst. Ich würde dir gern sagen, das der Weg einfach wird aber das wird er nicht. Es kann sein das du noch Jahre weg in einem Beruf arbeitest der dir vielleicht keinen Spaß macht aber du die Möglichkeit hast all das Wissen anzueignen in deiner Freizeit das du brauchst, ohne das du Sorge haben musst das deine Finanzielle lag nicht gesichert ist. Du machst wirklich unglaublich tolle Grafiken und ich wünsche dir, das du all das schaffst was du dir erhoffst. Das wichtigste ist nur, das du den Realistischen Standpunkt nicht aus den Augen verlierst, genau so wenig wie deinen Wunsch das alles zu erreichen. Ich weiß das wir uns so nicht kennen aber ich hatte eine sehr ähnliche Situation wie du. Darum kann ich nur noch zum Schluss sagen: FIGHTO FIGHTO!
    lg Graham

  • Yade schreibt:

    Ach dann bin ich einfach mal mega gespannt wie sich alles entwickelt :D Meine Daumen sind gedrückt!

  • ShinAlcatraz schreibt:

    Moin Moin Schwesterchen^^
    Also erstmal: Sehr schöner Text, der einem schon ein wenig die Augen öffnen kann ;)

    Bevor ich deine Fragen beantworte erstmal etwas das mir am Ende aufgefallen ist: ICH könnte mich nach meiner momentanen Meinung nicht selbstständig machen und zwar aus genau den Gründen die du genannt hast, ich kann mich einfach nicht selbst verkaufen und bin kein Mensch der sich anpreisen und Werbung für sich machen will….Irgendwie is da noch ne psychische Blockade bei mir^^ Mal wieder ne kleine Gemeinsamkeit =P

    Joa dann beantworte ich mal deine Fragen….

    Bei mir sieht es beruflich zur Zeit folgendermaßen aus:
    Ich habe letztes Jahr meine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker beendet und bin jetzt in der selben Firma in einem befristeten Arbeitsverhältnis bis Juni 2017. Das könnte ich jetzt so durchziehen und dann werde ich sehr wahrscheinlich gekündigt und darf mir was neues suchen.
    Die einzige Lösung wäre berufliche Weiterbildung, welche ich jetzt auch durchziehen möchte. Dabei steht bei mir die Wahl zwischen der Technikerschule und einem Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik. Werde mich dann wohl für letzteres entscheiden, auch wenn ich da leider was investieren muss, es lohnt sich einfach mehr für mich^^” vor allem wenn ich dann nachher doch noch eine neue Stelle suchen müsste.

    Denn somit komme ich sofort zur Antwort der zweiten Frage: Mein Traumjob ist das hier bei weitem nicht, es macht schon einigermaßen Spaß aber ich möchte nicht mein Leben lang für alle DAUs der Firma der IT-Kummerkasten sein…also zur Zeit mach ich den Beruf wirklich nur weil es nichts besseres gibt und es für mich am einfachsten ist einfach hier zu bleiben.

    Zur Zeit bilden sich für mich zwei Ideen heraus:
    Einmal der Bereich IT-Sicherheit, ich weiß nicht wieso aber es interessiert mich unglaublich wie man so große Systeme schützen kann, wo die Gefahren liegen, was man dagegen tun kann usw. Da ich im Studium auch nen Teil davon machen werde habe ich da ja schonmal eine kleine Vorschau^^
    Meine zweite Idee wäre eher ein Programmiertechnischer Job….Ich möchte ja eh schon seit Ewigkeiten RICHTIG programmieren lernen (ja das ganze Grundkonzept beherrsche und verstehe ich, aber da kann man ja nicht viel mit anfangen). Da müsste ich mich halt auch nur mal hinter setzen….Ich bin halt leider gelegentlich faul^^” Das hält mich wohl von so einigem ab was mich erreichen kann….

    Wobei ich nach dem Lesen deines Textes, und auch nach dem Verfassen von meinem, immer mehr das Gefühl habe das ich auch erst in der Selbstständigkeit so richtig Glücklich sein kann….Naja erstmal jetzt die Weiterbildung durchziehen und dann mal sehen was ich tun werde^^

    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen das alles so läuft wie du es dir wünschst und das du dir ein vernünftiges Business aufbauen kannst^^

    Viele viele Grüße,
    Dein Nii-san <3

  • Misu schreibt:

    Da warst du wieder einmal sehr schnell beim posten Blacky, das ganze musste wohl wirklich mal raus was? Ich kann mir ja schon länger denken dass du recht unzufrieden bist. Darunter leidest ja nicht nur du sondern auch ab und zu Treasure-Chest (was gar kein Problem ist though! – weil wir wissen ja alle das du immer wieder kommst du treue Tomate!)

    Ganz ehrlich ich hab bis jetzt ein einziges mal einen Tiefpunkt gehabt was meine Berufliche Laufbahn angeht. Dabei ging es nicht mal wirklich um den Beruf sondern noch während der Schulzeit – Abitur an der einen Schule abgebrochen, und im nachhinein gewechselt in eine andere Fachrichtung. Ich bin sehr Glücklich mit dieser Entscheidung. Denn wenn ich mein Abitur nicht gemacht hätte könnte ich nun nicht studieren ( seit September bin ich im 1 Semester). Ich freue mich wirklich sehr weil ich so noch eine Weile länger Zeit habe meine Pläne zu schmieden und ich fühl mich dort auch super wohl weil einfach alles passt wie es momentan ist.

    Ab und zu denke ich aber schon auch an meine Ängste was die berufliche Zukunft angeht. So wirklich damit auseinander gesetzt habe ich mich bis heute nicht. Wenn mich jemand fragt “Was möchtest du mal machen?” habe ich heute immer noch keine gute Antwort die weder mich noch die Person gegenüber zusagt…

    Auch hab ich Angst um meine Mutter. Eltern leben nun mal nicht ewig und wenn etwas passiert wäre das ein Absoluter Alptraum! Schließlich wohne ich noch Zuhause und dann gibt es da auch noch diesen Wunsch das man seinen Eltern gerade durch einen guten Beruf so gut unter die Arme greifen kann das diese sich keine Sorgen mehr machen müssen was im hohen Alter ist.
    Ist das, was du gerade machst, dein Traumjob oder machst du es auch “weil es nichts besseres gibt”? <<< Kurz gesagt, ja. Momentan ist das Studium die einzige Möglichkeit für mich da ich sonst nur unglücklich wäre hätte ich mir "irgendwas" gesucht!
    Ein Freund von mir geht z.B. zur Bundeswehr weil er keine andere Wahl sieht als dort was besseres zu erreichen. Gibt auch viele solcher Fälle.

    Was würdest du gerne machen?<<< Nun, ähnlich wie du bald wieder aktiv im Internet mit eigenem Blog unterwegs sein um mich ab und zu neben dem vielen Lernen etwas auszukotzen und natürlich wieder Spaß an kleinen Webseiten zu haben. So große Projekte wie du sie oben vorgestellt hast habe ich allerdings nicht auf meiner Liste stehen, das ist mir doch eine Nummer zuviel da ich da mehr Arbeit als vergnügen auslese..
    Und naja Beruflich..ich bin leider irgendwie jemand der Routine braucht. Ich brauche stehts den selben Weg, die gleiche Zeit und auch gerne die selben Dinge mehrmals die Woche die sich nach einer gewissen Zeit eben nicht weiter verändern. Deshalb würde mir so ein Büro Job vielleicht ganz gut stehen.

    "get a job, do adult stuff" – more like dont grow up and dont sign anything you cant understand!

    Ich wünsche dir dennoch sehr viel Erfolg und kann auch verstehen das du das unbedingt möchtest und auch schaffen wirst da du ja schließlich bereits weißt was du alles kannst und dich, deine Grenzen ja sowieso nie gestört haben, ich freue mich jedenfalls!

    Lass bitte bald wieder von dir hören per Mail ja?
    Misu

    • Blackleg schreibt:

      … und dir, meine liebe Misu, schreib ich voraussichtlich morgen zurück!
      (Sitze schon seit vorigen Montag an einer Mail für dich… dabei wollte ich mich endlich mal kürzer fassen, aber das klappt scheinbar nicht…)

      Kommentare werden auch noch beantwortet. Bin nur gleich unterwegs und hab dann keine Zeit mehr.
      Aber schonmal DANKE, dass du so viel kommentierst hast bisher!

  • Shiranui schreibt:

    Erst mal finde ich es klasse das Du dieses doch recht empfindliche Thema angesprochen hast. Viele werden ja einfach nur fertiggemacht und beleidigt (u. a. meine Wenigkeit, dazu gleich mehr). Daher erst mal: Respekt. Viele werden sagen: wieso Respekt dafür? Nun, wenn man sich die ganzen Kommentare im Web mal so anguckt, gehört da schon eine ganze Portion Mut zu. Wieso also nicht?

    Nun zu Deiner Frage (die wir ja schon mal per mail hatten): Beruflich läuft es scheiße. Sehr scheiße. Meine Lebensplanung sah eigentlich wie folgt aus:
    – mit 16 die reguläre Schulzeit fertig, dann ab in die Ausbildung
    – nach der Ausbildung direkt einen Job, gut bezahlt mit Aussicht auf Festanstellung

    Tja hm … Wie war das noch im Mittelteil?
    Mittlerweile bin ich 27, keine Ausbildung und keine Chance auf einen Job. In der Schule hat man uns damals nur lieblos eine Broschüre vom Arbeitsamt hingeknallt und gesagt: Macht mal. Während andere Klassen dies bereits in der 9ten Klasse hinter sich hatten, kamen diese Heinis erst in der 10.ten Klasse zu uns und das ganz knapp bevor wir die Schule verlassen haben. Uns wurde nicht gezeigt wie man Richtig eine Bewerbung schreibt, einen Lebenslauf erstellt etc. Auch in der Schule danach kam nichts dergleichen. Ich musste ja noch 2 Pflichtjahre machen, bis ich 18 war, o. k. es war nur 1x die Woche aber dennoch nervtötend. Statt uns zu zeigen wie man Bewerbungen schreibt hat man uns in eine ‘Klasse’ gesteckt, die man zu nichts gebrauchen konnte. Diese wurde dann nach 6 Monaten aufgeteilt in 2 Gruppen: jene die ihren Abschluss noch machen mussten und jene, die ihren schon hatten. Und die, die schon einen Schulabschluss hatten, wurden in eine Erzieher klasse gesteckt. Ja toll … mit Kindern kann ich überhaupt nichts anfangen, weshalb ich auch fast durchgehend blaugemacht hab. Hat mir ja eh nichts gebracht.

    Am Ende war es soweit, dass ich mit 18 immer noch nicht wusste “Wie schreibt man eine Bewerbung?” Dutzende Besuche beim Arbeitsamt haben auch nichts gebracht. Mir wurde zig-mal die Bewerbung verhunzt, sodass am Ende immer Dinge drinstanden, die nicht auf mich zutrafen. Zwar hab ich auf eigene Faust schon mit 16 angefangen Bewerbungen zu schreiben, aber wenn man nicht genau weis wie es geht, hat man kaum eine Chance.

    Mit 19 wurde ich dann in die erste berufsvorbereitende Maßnahme vom Arbeitsamt gesteckt. Man sitzt irgendwo bei einem ‘Träger’ rum (z. B. RAG) und gammelt von 7 Uhr morgens bis spät nachmittags vor sich hin. Diese Maßnahme hab ich dann nach gut 2 Monaten geschmissen. Grund dafür waren die ‘Pädagogen’ dort. Statt uns zu Helfen wurden wir nur fertiggemacht und ich war da nicht alleine. Einmal hat einer der ‘Pädagogen’ mit einen Duden vor die Nase geknallt und gemeint ich könne mich ja mal Hinsetzen und die Rechtschreibung üben so blöd wie ich wäre würde ich sonst so keinen Job kriegen. Nur weil ich die Rechtschreibung nicht wirklich drauf habe bedeutet es noch lange nicht das ich blöd bin. Jedenfalls hat mir das den Rest gegeben. Etwa 4 Monate später kam ich dann in die zweite Maßnahme. Da hat man mich dann wenigstens so akzeptiert wie ich bin. Klar gab es auch zickerein – das bleibt nicht aus – aber die Maßnahme wurde dann ‘Verlängert’, bis ich die Maximalen 18 Monate ausgeschöpft hatte. Zwar kann ich nun Bewerbungen schreiben, habe das gelernt, was man so im ersten Lehrjahr im kaufmännischen Bereich lernen kann und habe dafür sogar ein Zertifikat bekommen aber bringen tut es mir wenig. Auch das Praktikum was ich während dieser zeit machen musste hab ich mit einer Topbewertung abgeschlossen. (Ziel dieser Maßnahmen ist es, alle Jugendlichen in eine Ausbildung zu kriegen. Hat aber nicht geklappt es haben nur etwa 2 von 50 eine bekommen.)

    Kurz danach habe ich dann meinen Führerschein gemacht und eine BAE begonnen. Die BAE ist eine geförderte Ausbildung. Ich hatte den Bereich KFZ Mechatronikerin angestrebt, wo ich aber nach gut 2 Monaten gekündigt wurde. Begründung: Ich wäre eine Lügnerin und zu blöd fürs Leben. Auslöser dafür war – wiedermal – ein Streit zwischen mir und dem Pädagogen dort. Diese Träger, zu denen man kommt, bringen einem nur die Theorie bei, die Praxis muss man anderswo erlernen. Erst hieß es wir kriegen Hilfe aber Pustekuchen, war nichts. 3x bin ich hier in der Umgebung rumgedüst und habe ALLE Werkstätten abgeklappert aber keiner wollte mich einstellen, was am Ende zur Kündigung geführt hat.

    Direkt danach hat es beim Arbeitsamt geknallt, und zwar vom Feinsten. Nach der Kündigung musste ich ja noch mal zum Gespräch bezüglich der neuen Vermittlung etc. Da ist der Pädagoge dann auf einmal mit einer anderen Frau dort aufgetaucht, die mit der ganzen Sache nichts am Hut hatte. Man wolle noch mal darüber Reden. Nee nicht mit mir … Was mischen sich Leute ein die damit nichts zu tun haben? Jedenfalls ging es am Ende, damit aus das ich die Ausbildungsvermittlung quasi ‘geschmissen’ habe und in den Bereich der ‘normalen’ Jobvermittlung kam. War allerdings auch nicht besser. Ich bekam Jobangebote, wo ich die Voraussetzungen nicht erfüllen konnte (bestes Beispiel: Stelle als Fachlagerist. Voraussetzung war eine 5 jährige Berufserfahrung als Möbelpacker … die ich ja auch habe *sarkasmus*). Dann forderte man von mir, dass ich zu Hause ausziehen soll, das Auto abgeben soll (ja der Wagen wird von meinen Eltern finanziert. Der Wagen war ein Geschenk. Sobald ich mal was Festes kriege werde ich den auch Finanzieren aber ein Auto ist ja bei vielen Jobs nun ein ‘must have’) und am Besten für ganz Deutschland zur Verfügung stehen soll. Auf meine Frage hin wer das denn bitte alles Finanzieren soll kam nur “Das ist nicht unser Problem, Sie können ja Ihre Eltern fragen.” Als ob die es so Dicke haben. Als mein damaliger Betreuer dann noch sagte das Ausbildungen und Vollzeitjobs nur noch für ‘Migranten’ zur Verfügung stehen hab ich die Zusammenarbeit abgebrochen. Den Mist muss ich mir nicht anhören. Die hätten ja direkt sagen können “Wir wollen Ihnen nicht Helfen!”

    Letztes Jahr dann hab ich bei der IHK (Industrie- und Handelskammer) angefragt bezüglich der Jobvermittlung. Diese bieten den Service laut Website auch an. Kurz danach musste ich dann ins Krankenhaus. Davon weist Du ja wegen meiner AIH. Zur selben Zeit ging mein PC kaputt. Bis mitte Februar lag ich fast durchgehend im Krankenhaus und den neuen PC gab es erst im Sommer, irgendwo klar das man sich, da um nichts kümmern kann. Erst mal stand ‘Gesund werden’ auf dem Plan. Als ich dann neulich noch mal an die IHK geschrieben habe, hieß es, man könne und dürfe mir nicht helfen. Wieso wollte mir keiner sagen. Man würde ja nur noch das FSJ oder EQJ anbieten, und wenn ich mich nicht beim Arbeitsamt melde, würde man mir sowieso nicht helfen wollen. Tolle scheiße jetzt steh ich schon wieder alleine da. Und meine Krankheit verschlimmert die Situation nur. Ich kann zwar Arbeiten gehen aber die meisten Arbeitgeber schreckt es ab das der Azubi dann alle 3 Monate zum Check-up muss.

    Man kann quasi sagen das ich die letzten … gut 11 Jahre damit zugebracht habe nach einer Ausbildung zu suchen. Jeder der Dies liest, kann nur von ‘Außen’ beurteilen. Keiner weis, wie sehr ich mir den Arsch aufreiße, um etwas zu kriegen, aber mehr wie mich bewerben, kann ich leider auch nicht machen (Mal davon abgesehen das ich, wenn ich Mal zu einem Test eingeladen werde, jedes Mal durchflutsch. Ich habe bisher noch nicht einen einzigen Einstellungstest gemeistert). Wenn einem die Personen die einem Gegenübersitzen dann noch sagen “Sie sind zu alt”, “Sie kriegen eh bald ein Kind”, “Wir haben mit Leuten wie Ihnen schlechte Erfahrungen gemacht” zieht einen das natürlich komplett in den Abgrund. Und einen Aushilfsjob zu finden ist auch Mist. In den Stellenanzeigen hier steht nämlich fast überall dabei das die nur gelernte Kräfte haben wollen.

    Ich habe auch schon verschiedene Dinge versucht, auch durch Praktika. Floristin, Verkäuferin, Kfz-Mechatronikerin und Fachlageristin. Am Ende kam ich zu dem Schluss das Fachlagerist / Fachkraft für Lagerlogistik der passende Job für mich ist. Ich brauch Bewegung, sitzen ist nicht meins. Man kann rumlaufen wie man will (von den Sicherheitsschuhen mal abgesehen) und wenn man schlecht drauf ist, interessiert das auch nicht wirklich einen. Man geht in die nächste Ecke, schreit kurz und gut ist.

    Ehrlich gesagt habe ich PANISCHE Angst vor der Zukunft. Ich habe bis heute nicht in die Rentenkasse eingezahlt und werde später, wenn ich alt bin, auch keine Rente kriegen wenn das a) so weiter geht wie bisher und b) unsere Politiker weiterhin nichts als Scheiße im Kopf haben. Mir graut es wirklich davor. Meine Mutter muss noch knapp 7 Jahre arbeiten, mein Vater noch etwa 10 (Mama ist älter als Papa) und ich will nicht wissen, wie das ausgeht, wenn sich bei mir nicht bald was bessert. Ich weis schon nicht mehr was ich noch machen soll.

    Ein weiterer Traum war es ja bis spätestens 23 verheiratet zu sein aber o. k., Fortuna will dass nicht (aber dass ist eine andere Story).

    Fakt ist nun mal, dass man sich nie wirklich sicher sein kann, was dass Berufsleben einem bringen wird. Bei mir geht irgendwie alles den Bach runter egal, was ich mache.

    • Blackleg schreibt:

      Oh wow Shiranui… erstmal bin ich echt sprachlos über das, was du durchgemacht hast/durchmachst (zwar haben wir uns ja schon etwas drüber unterhalten, aber dass das SO KRASS ist… O_O)!
      Dass du trotz allem immer noch nicht aufgegeben hast, wahnsinnig toll! Du hast meinen höchsten Respekt, dass du das hier öffentlich alles schreibst! Danke dafür!

      Wo soll ich anfangen…

      Wenn man in der Schule schon nicht lernt, wie man Bewerbungen richtig schreibt – woher soll man es dann lernen?
      Total schrecklich, dass euch das nicht beigebracht wurde. Man muss auf so vieles achten und Firmen sortieren ja rigoros aus… sowas sollte, nein, MUSS man einfach beigebracht werden. Sowas sollte überall auf dem Lehrplan stehen, über mehrere Jahre verteilt.

      Zum Arbeitsamt will ich gar nicht viel schreiben. Die sind so unfähig, das ist peinlich.

      Auch diese Maßnahme, bzw. dieser Pädagoge mit dem Duden – WTF! Gehts noch?! Leute, die etwas lernen wollen, weil sie arbeiten wollen, auch noch beschimpfen und “zu blöd fürs Leben” nennen? Ich bin grad echt sauer, wie die mit dir umgesprungen sind.
      Die sollen lehren und helfen und nicht die Schüler fertig machen!
      Davon abgesehen – ich find, an deiner Rechtschreibung ist nichts auszusetzen!

      Dieses BAE kenn ich jetzt nicht, aber gibt es bei uns sicher auch.
      An sich ja eine gute Sache, aber dass ausgerechnet du wieder an solche Idioten geraten musst……
      Jeden Streit kann man beilegen. Jeden.
      Aber für mich hört sich das so an, als hätte dieser Pädagoge/die Werkstatt nur nach nem (blöden) Grund gesucht, um dich rauszuschmeißen.
      “Diese Träger, zu denen man kommt, bringen einem nur die Theorie bei, die Praxis muss man anderswo erlernen.” Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denke ich. Geht ja Schülern, die eine Ausbildung beginnen oder Studierenden, die zum 1. Mal das Arbeiten anfagen, genauso. Und woher soll man es denn auch wissen.

      “3x bin ich hier in der Umgebung rumgedüst und habe ALLE Werkstätten abgeklappert aber keiner wollte mich einstellen” Und da soll noch einer sagen, du würdest dich nicht um einen Job kümmern… -.-”

      Achja, nochmal die liebe Jobvermittlung…
      Ich kenn das alles nur zu gut (und bestimmt viele andere auch) hauptsache, irgendwas vermitteln, was halt einfach gar nicht passt.
      Ich suchte 2014 eine käufmännische Bürostelle. Vollzeit. … und natürlich bekam ich vom AA nur “passende” Stellenangebote zugeschickt. Von der Bäckereifachverkäuferin in Teilzeit über Malerin, wo die passende Ausbildung in der Anzeige mit drin gefordert war, usw.
      Wirklich weitergeholfen? Haben die nie.

      Und was soll das mit dem Auto überhaupt? Das geht die nichts an und wer dir das möglicherweise finanziert, hat überhaupt nichts mit der Sache zu tun. oO
      Es ist top, dass deine Eltern dir da finanziell weiterhelfen. Klar, irgendwann will man natürlich trotzdem auf eigenen Beinen stehen. Aber das ist alles nicht die Sache von Jobvermittlern.
      (Und vorallem – so viele Kinder kriegen den Führerschein von den Eltern bezahlt oder sogar Schein + Auto – das ist dann kein Problem, liebe Arbeitsvermittlung??)
      Wie du schon schreibst, die sollen einfach sagen, was Sache ist. Das ist immer noch besser als irgendwelche blöden Ausreden.

      Die IHK hielt ich eigentlich immer für hilfsbereit und kompetent (ich mach Ende November da nen Existenzgründer-Kurs mit), aber dass die dir einfach ohne Begründung “nicht helfen” können. Wtf… wiedermal oO
      Man darf doch niemanden benachteiligen, weil er/sie krank geworden ist – das sucht man sich ja nicht aus.
      … Da bin ich naiv, denn so läufts in der Arbeitswelt nicht. Trotzdem sollte doch jemand wie du, der arbeiten MÖCHTE, auch die Chance kriegen.

      Dass man sich stattdessen nur blöde Sprüche anhören muss… als ob das Ganze nicht demotivierend genug wäre.
      Du hast auch echt nur – sorry – Arschlöcher abbekommen, jedes Mal. Unglaublich >_< Einstellungstests: ich hatte tatsächlich bisher noch nie einen. Nur halt in der berufsschule probeweise welche gemacht. Bin jedes Mal gnadenlos durchgerasselt. Allerdings finde ich die generell nicht so geil... ich mein, da gehts ja wieder nur um Theorie und nichts praxisbezogenes. Da kann einer noch so gut abschneiden und dann in der praxis der totale Anfänger sein. So wie du deinen Wunschberuf beschreibst, scheint Fachlagerist echt perfekt für dich zu sein. Die, die ich kennengelernt habe, sind alles angenehme Leute, entspannt und alles ist da ein bisschen legerer. Vorallem, wird da keiner be-/verurteilt (als ich Azubi war, hatte sich meine Firma damals das Gebäude mit einer anderen geteilt und wir mussten den "Pausenraum" mit den Lageristen teilen. Mit denen war es immer lustig, gemütlich und nett. Einer hat mir sogar Stapler fahren beigebracht :D Leider gab es auf unserer Seite wieder diese Schickimicki-Tussen, die mit den "dreckigen" Lagerarbeitern nichts zu tun haben wollten. Kotz ich heute noch, wenn ich daran denke.). Weißt du, ich hab nur 1 Jahr Arbeitslosigkeit hinter mir und das war für mich schon schrecklich. Ich hab mich gefühlt wie der größte Depp/Loser, weil es nur Absagen gab (von Argumenten wie "Sie hören ja bestimmt bald wieder auf, weil Sie sicher bald Kinder kriegen" brauchen wir gar nicht erst anzufangen - geht es eigentlich noch degradierender?. Ich bin ja auch 27.) Oft antworten Firmen auch einfach gar nicht, was echt ein No-Go ist. Hast du sicher auch schon zur Genüge erlebt... ich weiß noch, mein Chef damals in der Zeitschriftenredaktion... jedes Mal wenn ich ihm ne Bewerbung hingelegt hat, meinte er, ach, da brauchen wir nicht abzusagen. Whaaat? Ich hab allen immer eine Absage geschrieben und die Unterlagen zurückgeschickt. Denn sowas gehört sich einfach. Trotzdem - kann ich mir nichtmal im Ansatz vorstellen, wie du das für dich alles sein muss, über so viele Jahre. Kein Wunder, dass du Panik vor der Zukunft hast. Falls es irgendwie ein Trost ist: Bis deine Eltern gehen, sind noch ein paar Jahre hin. Du WIRST etwas finden! kA, ob du das überhaupt willst, aber wenn ich dir irgendwie behilflich sein kann...! Leider kann ich dir keinen Job herzaubern ^^ aber... vllt. Bewerbungen Korrektur lesen oderso? Ansonsten kann ich nur sagen: Ich wünsche dir das Beste auf der Welt und dass sich doch noch alles fügt, so wie du es dir vorstellst (auch mit der Hochzeit! Ich mach dir ne Marry-Urkunde mit Mihawk bis dahin :D)! Nochmal danke für diesen Kommentar!

      • Shiranui schreibt:

        *Lach* Also erstmal: ‘Noch’ bin ich 26, Tippfehler von mir aber im Januar werd ich 27.

        Was die Rechtschreibung angeht, da hab ich nen Online-Duden für genommen… *drop*

        Was den Job angeht: Morgen hab ich ein gespräch bei DHL Solutions hier in Essen. Der Typ will sich erstmal ein Bild von mir machen in einem Persönlichen gespräch. Er meinte er würde mir gerne die Chance geben, ist sich aber aufgrund der Lücken im Lebenslauf nicht sicher. Ich hoffe so derbst das das endlich mal klappt >_<

        Also die Sprüche kennen wir beide dann zur genüge. Sowas kriegt man heute echt überall vor die Nase gehauen.

        *Lach* ich find den Kommentar mit den Tussis und Lagerarbeitern GENIAL. Ich hab kein Problem damit mich dreckig zu machen. Sachen kann man waschen xD Außerdem hab ich noch die alten Arbeitssachen aus der KFZ-Lehre im Keller liegen… klebt zwar iwo noch etwas Öl dran aber wayne. Mich stört es nicht.

        Als Job würde bei mir evl. auch Konditorin in frage kommen da ich gerne Backe… aber sobald ich im Sommer ne Wespe in einer Bäckerei sehe kriegen mich da keine.10.Elefanten.rein! Punkt! Bei den Viechern renne ich immer wie blöd, daher lieber ins Lager. Sehr angenehm dort.

        *Lach* das mit der Marry Urkunde ist süß xD *verbeug* und gerne.

  • Sayuri schreibt:

    IMmer und immer das Gleiche? Ne das ist auch nicht meins. Ich habe schon so viel ausprobiert, erst jetzt bin ich recht glücklich. Ich liebe mein Studium und freue mich auf die Zeit danach. Soziale Arbeit ist so vielseitig, so das ich nie gezwungen bin immer und immer das gleiche zu machen. 2-3 Jahre mit Kindern arbeiten, dann vielleicht ins Büro vom Arbeitsamt, danach vielleicht in einen betrieb als betriebssozialarbeiter. Vielleicht auch irgendwo man Lehren als Sozialpädagoge. Ich kann mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Älteren arbeiten, mit behinderte, gesunde, psychischkranke oder aufsässige. Es gibt so viele möglichkeiten so das ich hoffentlich nie langeweile bekomme und sage, boar mcih ödet mein job an.

    Dazu kommt einfach das Hobby Bloggen und alles läuft perfekt. mehr brauch ich nicht :D

    • Blackleg schreibt:

      Ich finds schön, dass du deinen Weg gefunden hast! Und das, obwohl es bestimmt auch viel Ärger/Enttäuschungen zwischendrin gab (als junge Mutter hat man es sicher auch nicht leicht!).
      Für mich wäre ein Beruf im sozialen Bereich generell nichts; mit Kindern kann ich nicht, mit Senioren mag ich nicht und generell bin ich lieber allein als unter Menschen ^^”
      Von dem her kann ich es nur bewundern, wenn jemand in dem Bereich tätig ist.

      Nur die Bezahlung sollte da halt echt noch besser werden…

      Daumen hoch dafür, dass du “deins” gefunden hast und danke für den Kommi!

  • Ciel schreibt:

    Hallo Chrissi :)
    Ich finde das Thema, was du angesprochen hast wirklich sehr interessant! Und ich kann iwie verstehen, dass du keine Lust auf ein und den selben Job hast … und das vermutlich dein Leben lang >_<

    Ich mache ja gerade nach meiner 2 jährigen schulischen Ausbildung ein verkürztes Studium in England. Und bevor ich damit angefangen habe dachte ich mir "WOW, Webdesign! DAS WILL ICH MACHEN!". Mitlerweile denke auch ich anders. Ich möchte am Liebsten einen fließenden Übergang zwischen Studium und Job haben, wenn die 9 Monate vorbei sind und ich will definitiv NICHT nur in die Richtung Webdesign gehen. Ich will Abwechlung in meinem Job und nicht für die nächsten 45 Jahre immer das selbe machen!

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du dir eine eigene Existenz aufbauen willst, denn mal ehrlich, wessen Traum ist es nicht, dann zu arbeiten, wann man Lust hat! Solange man es tut und das Geld reinkommt, ist doch alles okay, oder?

    Ich wünsche dir auch jedenfall viel Erfolg bei deinen Plänen und hoffe du wirst sie verfolgen und verwirklichen! Halt mich auf dem laufenden <33

    Grüßchen
    Ciel

    • Blackleg schreibt:

      Ich kann das alles nur mit einem dicken, fetten AMEN, SISTER!, unterschreiben!

      Was du machst, finde ich sowieso grandios! Eine interessante Ausbildung und dann ein Studium im Ausland – ein bisschen neidisch bin ich schon.
      Aber du hast es halt auch drauf und dir das absolut verdient ^^

      Ich bin etwas älter als du (27) und obwohl es nur ein paar Jahre Unterschied sind, ist die Entwicklung von “Arbeit” total extrem: Bei mir war es üblich, dass nach der Schule direkt eine Ausbildung angefangen wurde. Kein Jahr “Selbstfindung”, “Weltreise” oder Praktikas machen.
      Da stand es gar nicht zur Debatte, dass man vielleicht Berufserfahrung im Ausland machen KÖNNTE. Stattdessen war es eher ein Grund, warum jemand einen Job nicht bekommen hat – man könnte ja in der Zeit nur gefaulenzt haben.
      Mein Ausbilder hat mich z.B. mal gefragt “Warum bist du so gut in Englisch, das braucht man doch im Beruf überhaupt nicht.” oO Dafuq.
      Finde ich alles total schlimm und bin froh, dass sich diese Einstellung so schnell geändert hat.
      Nur bereue ich halt jetzt, dass ich bisher noch nicht im Ausland arbeiten war und muss das unbedingt nachholen. Zum Glück geht das ja inzwischen sehr einfach ^^

      Von dem her: Alles gute für dich und auf dass alles so klappen wird, wie du es dir erhoffst! Bin mir sicher, du findest einen top Job im Anschluss ^^

      Danke für deinen Kommentar! <3

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